Durchdachtes Aluminiumsystem für Miet-Eisbahnen

Auf einem flachen Boden setzen wir einen Rahmen aus 7 cm hohen Leichtmetallprofilen. So entsteht eine Wanne, welche wir mit einer wasserdichten Folie auslegen. Darauf falten wir das aus Aluminium gefertigte Röhrensystem aus. Dieses verbinden wir mittels Schläuchen mit dem Kühlaggregat. Das danach eingefüllte Kühlmittel besteht aus umweltschonendem Propylenglycol. Wir prüfen das ganze System auf Dichtigkeit und Funktion und füllen dann die Wanne mit Wasser. Schon nach kurzer Zeit friert das Wasser rund um die gekühlten Aluminiumröhrchen an. Das Geländer rund um die Bahn frieren wir im Eis ein. Nach 12 bis 20 Stunden ist die Eisfläche bereit. Damit diese hoch effiziente Umwandlung von Wasser in Eis (und vor allem auch wieder zurück) problemlos funktioniert, ist ein absolut flacher und waagrechter Boden aus Holz zwingend (+/- 1cm).

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Lecks kommen bei unserem Eisbahn-System (Aluminium) in der Regel nicht vor. Trotzdem benützen wir Propylenglycol als Kühlmedium, weil es humanverträglich ist und im Falle eines Lecks weniger Schaden anrichten würde.

Eis-Aufbau: Bei anderen Systemen muss das Wasser Schicht um Schicht gespritzt, respektive aufgebaut werden. Das funktioniert nur bei tiefen Temperaturen bis max. 8 ºC. Im Gegensatz dazu können wir die Wanne fluten. Und weil Aluminium ein besonders guter Kälteleiter ist, funktioniert unser System unschlagbar einfach und effizient. Ausserdem bietet es Sicherheit während dem Betrieb und verbraucht weniger Energie.

Besseres Eis mit weniger Energie: > 7 Tipps vom Bundesamt für Energie BFE